Ferrari bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. Zuletzt gab es Gerüchte um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Nun hat sich der Ferrari-Präsident gemeldet. Nach Spekulationen über eine mögliche Verpflichtung von Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat Ferrari-Präsident John Elkann ein klares Zeichen gesetzt. Bei einem öffentlichen Auftritt in Washington stärkte Elkann dem aktuellen Teamchef Fred Vasseur demonstrativ den Rücken. Er sagte: "Ich möchte unser volles Vertrauen in unseren Teamchef Fred Vasseur und in die Arbeit zum Ausdruck bringen, die er gemeinsam mit all unseren Kollegen bei Scuderia Ferrari leistet – den Mechanikern, Ingenieuren und Fahrern, die an diesem Wochenende in Austin antreten." Beben bei Ferrari? Das wäre ein schwerer Fehler Vor dem Großen Preis der USA hatten die Spekulationen um Horner durch einen Bericht der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail" Fahrt aufgenommen. Mehreren Quellen zufolge werde Horner von Ferrari umworben, hatte das Blatt geschrieben. W arum es den Rennstall nicht zurück auf Titelkurs bringen würde, wenn Ferrari Christian Horner holen würde, lesen Sie im t-online-Kommentar. Freunde von Horner hätten zudem bestätigt, dass dieser aktiv nach einem neuen Job in der Formel 1 suche. Der 51 Jahre alte Brite ist seit seinem Aus bei Red Bull mitten in der aktuellen Saison ohne Anstellung. Hamilton von Gerüchten genervt Lewis Hamilton, der seit dieser Saison für die Scuderia fährt, gab im Fahrerlager von Austin zu, dass die Gerüchte für etwas Unruhe sorgen würden. Ob sie einen wahren Kern hätten, wisse er nicht – und wolle das Thema auch nicht weiter anheizen. Die britische "Daily Mail" berichtete zuletzt, Ferrari-Präsident Elkann habe das Vertrauen in Teamchef Fred Vasseur verloren. Der Franzose ist seit Januar 2023 im Amt. Zwar wurde sein Vertrag Ende Juli langfristig verlängert, doch bereits zuvor war über eine mögliche Ablösung des 57-Jährigen spekuliert worden. "Teamarbeit aller, um sich auf das einzige Ziel zu konzentrieren" Nun betonte Elkann in seinem Statement auch noch, "wie wichtig die Teamarbeit aller ist, um sich auf das einzige Ziel zu konzentrieren, das zählt: auf der Rennstrecke immer unser Bestes zu geben". Die Scuderia fährt allerdings auch in diesem Jahr ihren Ansprüchen hinterher. Nachdem schon der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso und der viermalige Champion Sebastian Vettel keinen weiteren Titel zu ihren jeweiligen Zeiten mit Ferrari holten, wartet Hamilton noch auf seinen ersten Grand-Prix-Podestplatz. Den bis dato letzten Fahrertitel im berühmten roten Rennwagen hatte 2007 Kimi Räikkönen geholt.