Der Wald gilt als Ort der Ruhe, der Rückbesinnung – und in vielen Kulturen auch als symbolträchtiger Raum. Ein neuer Trend, der sich davon absetzt, ist das Waldbaden. In Japan nennt man es Shinrin-Yoku – "Baden in der Waldluft". Eine achtsame Praxis, bei der es nicht ums Wandern geht, sondern ums Ankommen: im Moment, im Körper, in der Natur. Auch hierzulande entdecken immer mehr Menschen das Waldbaden für sich – als Antwort auf Stress, Reizüberflutung und Entfremdung von der natürlichen Welt. Die stille Kraft des Waldes – und die Kunst, sich darin zu verlieren, um sich selbst wiederzufinden. [
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