Die DBB-Damen haben bei der FIBA Women’s EuroBasket 2025 ihren insgesamt dritten Sieg gelandet. Im heutigen Überkreuzspiel um die Plätze 5-8 gewann das Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis in Athen gegen die Türkei überzeugend mit 93:73 (23:15, 27:13, 23:24,20:21). Am kommenden Sonntag, 29. Juni 2025, geht es damit im Spiel um Platz fünf gegen Tschechien (heute 81:76 gegen Litauen) um die zweitbeste EM-Platzierung aller Zeiten nach EM-Bronze 1997 (13:30 Uhr, ab 13.00 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport).
Toller Start
Alexandra Wilke, Leonie Fiebich, Emily Bessoir, Frieda Bühner und Luisa Geiselsöder bildeten die deutsche Startformation, in der die leicht angeschlagene Alexis Peterson fehlte. Das DBB-Team legte einen tollen Start aufs Parkett (7:2, 2.) und hatte zunächst keine Probleme mit der türkischen Zonenverteidigung. Dann drehten sich einige deutsche Dreierversuche aus dem türkischen Korb, während die Türkei vollstreckte (9:9, 4.). Geiselsöder hatte mit ihrer WNBA-Teamkollegin Teaira McCowan alle Hände voll zu tun und machte ihren Job hervorragend. Nach einem Fastbreak, abgeschlossen durch Bühner, führte Deutschland mit 15:10 (6.). McCowan verieß entnervt das Feld, Romy Bär netzte einen Dreier und Wilke schloss einen weiteren Fastbreak ab: 20:10 (7.), Auszeit Türkei. Auch in der Folge war die DBB-Auswahl das überlegene Team, das konsequent die Chancen nutzte und nach dem ersten Viertel mit 23:15 vorne lag.
Beste Turnierleistung
Jennifer Crowder setzte sich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts sehr schön zum 25:15 durch, Deutschland hatte die Kontrolle über die Partie. Glänzend auf die Offensive der Türkinnen eingstellt ließ man dem Gegner kaum Freiheiten und konnte auch das Tempo der Begegnung bestimmen. McCowan kehrte zurück, Bühners Dreier bedeutete das 29:17 nach 13 Minuten. Das zweite Foul von Geiselsöder beunruhigte leicht, Fiebich wurde ununterbrochen „bearbeitet“ und ging an die Freiwurflinie (31:19, 15.). Bis dahin war McCowan überhaupt kein Faktor gewesen. Wieder landete ein Schnellangriff im türkischen Korb, es sah gut aus für die deutsche Mannschaft (35:21, Bessoir, 16.). Deutschland kam richtig ins Laufen, wieder war Bessoir zur Stelle (38:21, 17.). Bis dato hatten die nur wenigen Zuschauer:innen die beste Leistung der DBB-Korbjägerinnen bei diesem Turnier gesehen. Es waren die Minuten der Emily Bessoir, die wieder aus der Distanz erfolgreich war (46:28, 19.). Auch Wilke zeigte eine starke Partie, zur Halbzeit lag Deutschlad mit 50:28 in Front.
Fotos: DBB/Camera 4