Die autoritäre Idylle: Warum der ländliche Raum rechts tickt
Der Stimmenzuwachs der AfD bei der Bundestagswahl und den zuvor abgehaltenen Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg zeigte nicht nur deutliche Unterschiede zwischen Ost und West – ebenso offenbarte er auch ein signifikantes Gefälle zwischen den Großstädten und der Provinz.
In ländlich geprägten, von den Ballungsgebieten weit entfernt liegenden Regionen sind extrem konservative oder gar rechtsextreme Einstellungen offenbar stärker verbreitet. Die damit verbundenen Haltungen passen zur Romantisierung einer vorgeblich guten alten Zeit. Sie belegen die Sehnsucht nach einer harmonisch-ländlichen Idylle, nach einer Welt, die (scheinbar) noch in Ordnung ist.
Forschungsansatz: Provinz als Geisteshaltung
Johanna Niendorf, Fiona Kalkstein, He
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