Kenias dorniger Alb-Traum: Eine invasive Art macht dem Land zu schaffen
Ein Dorf am Fuß des Berges Ololokwe, sein ganzes Leben lang wohnt John Lmakato hier. „Das war früher baumloses Weideland“, sagt er, „die Tiere liefen frei herum.“ Auch seine Rinder liefen früher hier, knapp 100 Kilometer nördlich von Nairobi, auf Futtersuche umher. Doch vor drei Jahren verlor er den Großteil seiner Herde, als sie in ein Naturschutzgebiet eindrangen, das bekannt ist für den Kampf um den Zugang zum Land zwischen indigenen und kommerziellen Viehzüchtern.
„Ein paar von meinen Kühen wurden erschossen“, erzählt der 48-Jährige. Von den 200 Rindern, die John Lmakato früher besaß, sind ihm sieben geblieben. Einer der Gründe, warum Lmakatos Vieh in das Naturschutzgebiet eindrang, war
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