Bei "School Shootings" handelt es sich aus Sicht des Schützen meist um "Rache an der Schule als Institution". Die Schule stehe dabei "für die gesamte Gesellschaft", erläuterte der Vorarlberger Psychiater Reinhard Haller im Gespräch mit der APA am Dienstag nach der Attacke an einer Grazer Schule mit mehreren Toten. Bei solchen Taten zeigen sich laut Untersuchungen zwei wiederkehrende Muster: eine vorhandene "Griffnähe zur Waffe" und eine schwere "Gekränktheit" des Täters.