In wenigen Wochen geht das deutsche Team wieder auf Titeljagd. Nach einem unglücklichen Finale 2022 soll nun der Triumph her. Im Juli kämpfen 16 Teams um die Europameisterschaft – darunter Titelverteidiger England, Weltmeister Spanien und Rekordsieger Deutschland. Die DFB-Frauen konnten bereits achtmal seit der Premiere 1984 den Titel einheimsen, unterlagen zuletzt 2022 Gastgeber England im Finale (1:2). Nun will das Team beim Turnier in der Schweiz (2. bis 27. Juli) neu angreifen. In der Gruppenphase warten auf Deutschland machbare Gegner. In Gruppe C startet die Mannschaft von Bundestrainer Christian Wück am 4. Juli gegen EM-Debütant Polen (21 Uhr) ins Turnier. Vier Tage darauf treffen DFB-Kapitänin Giulia Gwinn und Co. auf den Nachbarn aus Dänemark (18 Uhr). Die Däninnen waren bereits bei der vergangenen Europameisterschaft in der deutschen Gruppe, kassierten eine herbe 0:4-Niederlage. Im dritten Gruppenspiel am 12. Juli geht es gegen den vermeintlich schwersten Gegner: den Tabellensechsten der Fifa-Weltrangliste aus Schweden (21 Uhr). Beendet Deutschland die Gruppenphase auf dem ersten oder zweiten Platz, qualifiziert sich die Auswahl für die K.-o.-Runde. Im Achtelfinale würde es gegen eine Nation aus der stark besetzten Gruppe D weitergehen. Dort könnte Deutschland auf Titelverteidiger England, die Niederlande oder Frankreich treffen. Auch EM-Neuling Wales wäre eine Option. Das Viertelfinale mit einer möglichen deutschen Beteiligung findet am 17. und 19. Juli statt. Die Gruppen im Überblick: Gruppe A: Finnland, Island, Norwegen, Schweiz Gruppe B: Belgien, Italien, Portugal, Spanien Gruppe C: Dänemark, Deutschland, Polen, Schweden Gruppe D: England, Frankreich, Niederlande, Wales Erst im Halbfinale könnte Deutschland nach einem Weiterkommen auf eine Nation der Gruppe A oder B treffen. Die Partien werden am 22. und 23. Juli ausgetragen. Anpfiff ist um 21 Uhr. Das Endspiel in Basel steigt am 27. Juli um 18 Uhr.