Im Poker um Florian Wirtz hat der FC Bayern den Kürzeren gezogen. Doch wie schlimm ist dieser Rückschlag tatsächlich? Wochenlang galt der FC Bayern München als Favorit im Poker um Florian Wirtz . Doch am vergangenen Wochenende dann die Wende: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll sich der Leverkusen-Profi für einen Wechsel zum englischen Meister FC Liverpool entschieden und den Bayern abgesagt haben. Für den deutschen Rekordmeister ist die Absage von Wirtz ein herber Rückschlag – zumal Bayern-Patron Uli Hoeneß in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlich die Wichtigkeit einer Verpflichtung des 22-Jährigen betont hatte. FC Bayern: Florian Wirtz sagt ab – folgt nun die Rache? Gleichzeitig wäre ein Wirtz-Transfer mit einer erwarteten Ablösesumme von rund 150 Millionen Euro eine kostspielige Angelegenheit für die Bayern geworden. Auch aus taktischer Sicht wäre eine Integration von Wirtz in das System der Bayern anspruchsvoll gewesen: Der Klub agiert bislang mit nur einem zentralen offensiven Mittelfeldspieler und ist auf dieser Position bereits mit Jamal Musiala hochwertig besetzt. Daher stellt sich die Frage: Ist der geplatzte Wirtz-Transfer für den FC Bayern sportlich wirklich ein großer Verlust?