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„Wie ein Vater, dessen Kinder ausziehen“

Mit berührenden Worten von Trainer „Frenki“ Ignjatovic verabschieden die GIESSEN 46ers ihre Mannschaft in die Sommerpause.

Mit berührenden Worten über „die talentierteste Mannschaft, die ich in drei Jahren an der Lahn trainieren durfte“, rührte „Frenki“ Ignjatovic einige der rund 250 Fans, die am Samstagabend zur traditionellen Verabschiedung ihrer Lieblinge in die Licher-Lounge der Osthalle gekommen waren, zu Tränen. Er fühle sich „wie ein Vater, dessen Kinder langsam flügge werden und zu Hause ausziehen“, bekannte der Chefcoach der GIESSEN 46ers zwei Tage nach dem Saison-Aus, dass ihm der Gedanke, dass „wir uns in dieser Besetzung wahrscheinlich nicht mehr wiedersehen werden“, sehr nahe gehe. 

„Ich fahre jeden Tag 115 Kilometer hin und 115 zurück, um mit den Jungs zu arbeiten. Die Strecke von meinem Wohnort Ober-Ramstadt nach Gießen absolviere ich gerne, denn ich freue mich stets aufs Neue, wenn ich die Spieler sehe“, wurde der Mann aus Belgrad emotional. „Sie sind einfach klasse. Sie haben immer an sich geglaubt. Sie haben meinen Respekt und meine Anerkennung.“ 

Ein knüppelvoller VIP-Raum mit doppelt so vielen Anhängern wie noch vergangenes Jahr, mehrfach donnerndem Applaus und Fans, die sich von ihren Stühlen erhoben, gaben Ignjatovic recht. Handsignierte Trikots und Plakate, Autogrammkarten, die Möglichkeit, sich in der Fotobox mit den Profis ablichten zu lassen, Currywurst und Getränke satt taten ihr Übriges. „Ich verspreche euch, dass mein Co-Trainer Nikola Stanic und ich in den kommenden Wochen wieder alles daransetzen werden, euch für die neue Runde eine schlagkräftige Truppe zu präsentieren.“

 Eine wie die aktuelle, die unter dem Strich nur den beiden Über-Teams aus Jena und Trier den Vortritt lassen musste. Ignjatovic: „Die haben vielleicht mehr Geld als wir zur Verfügung, wir aber haben mit Christiane Roth an der Spitze Gesellschafter und Sponsoren, die für uns ihr letztes Hemd geben. Solche Menschen brauchen wir, ohne solche Leute geht es nicht.“ Zum gefühlt 87. Mal erhoben sich diejenigen von ihren Sitzen, die sonst auf der Stehtribüne toben, die gar manches Auswärts- zu einem Heimspiel machen, die „Rot und Weiß, ein Leben lang …“ singen bis zum Abwinken und die auch heute noch in John-Bryant-Shirts ins Bett gehen, obwohl die 46ers-Ikone schon lange in Sachsen-Anhalt heimisch geworden ist.

Moderiert von Simon Schornstein blickten Cheftrainer, ein äußerst gut aufgelegter Kapitän Robin Benzing und Geschäftsführer Guido Heerstraß noch einmal auf die Saison zurück, die nach insgesamt 43 Matches (27 Siege, 16 Niederlagen, Pokal inklusive) auf Rang drei endete. Gefragt nach den emotionalen Höhepunkten der vergangenen acht Monate antworteten alle drei unisono: „Eure grandiose Unterstützung!“ 

Ignjatovic: „Mein Traum ist es, in jeder Runde wenigstens einmal die Osthalle voll zu bekommen. Das ist uns gelungen.“ Benzing: „Die Arena war meistens on fire, ihr seid wirklich genial.“ Heerstraß: „Euch ein großes Dankeschön, ihr habt mir meinen Einstieg in eine tolle Sportart wirklich leicht gemacht.“ Dass sich abermals 250 Kinder, Frauen und Männer, die meisten in die aktuellen 46ers-Trikots gehüllt, abermals erhoben, verstand sich von selbst.

Und nun? „Den Dauerkartenverkauf steigern“, so Guido Heerstraß, der es – abermals unter tosendem Beifall – nicht vergaß, Team, Coaches, Physios, Ärzten, Zuschauern, Geschäftsstelle, Gesellschaftern, Sponsoren, Ehrenamtlern, Dienstleistern, „eben allen helfenden Händen“, zu danken. „Weiter hungrig bleiben, um irgendwann einmal den BBL-Aufstieg realisieren zu können“, so Robin Benzing, der sich zu seiner Zukunft, trotz mehrmaliger Schornstein-Nachfragen, nicht äußern wollte (und wahrscheinlich auch nicht konnte …). „Euch auch künftig mit unserem Sport begeistern“, so Branislav Ignjatovic. „Dass zu unserem Abschiedsabend so viele von euch gekommen sind, zeigt mir, dass ihr mit unserer Arbeit zufrieden wart.“ 

Die Tränen des Ausscheidens zwei Tage zuvor hatten sich in der Osthalle schnell in die der Freude über eine mehr als gelungene Spielzeit gewandelt …

Der Beitrag „Wie ein Vater, dessen Kinder ausziehen“ erschien zuerst auf GIESSEN 46ers.

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