Florentina Holzinger an der Volksbühne: Mit Umschnalldildo ins Matriarchat
Alles beginnt im undurchsichtigen Nebel, der sich bereits beim Saaleinlass über das Publikum hängt. Auf der dunklen Bühne ist im Hintergrund schemenhaft ein breiter Glaskubus zu sehen, rechts und links davon zwei große Trampoline. Eine Darstellerin im Kapuzenpulli, kaum zu erkennen, berichtet anfangs vom schrecklichen Vulkanausbruch in Indonesien, der 1816 für weltweite Klimastörungen sorgte – zu einem Jahr ohne Sommer. Die ganze Zeit Schnee und Kälte, Ernteausfälle, Dunkelheit.
In eben diesem Sommer also beschloss eine Gruppe von englischen Künstler:innen in ihrem Urlaub am Comer See, einander erfundene Gruselgeschichten zu erzählen, berichtet sie. Eine dieser Geschichten von der damals erst 19-jährigen Mary Shelley ist spät
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