2005 im Irak: Geiselnahme endet in einer Katastrophe
Von einer „offenen Wunde“ schrieb im März der konservative Mailänder Corriere della Sera, und Staatspräsident Sergio Mattarella beklagte die immer noch „ungenügende Aufklärung“ einer Gewalttat, die nunmehr 20 Jahre zurückliegt. Damals, Anfang Februar 2005, wurde im Irak die linke italienische Journalistin Giuliana Sgrena entführt. Bei ihrer Freilassung vier Wochen später starb Nicola Calipari, Agent des Auslandsgeheimdienstes SISMI, durch die Schüsse von US-Militärs. Durch „Friendly Fire“ also, so auch der Titel von Sgrenas Buch, das noch 2005 erschien und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. In Italien steht Calipari immer wieder im Mittelpunkt zahlreicher Würdigungen. Seinem Einsatz hat Giulia
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.