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Kanzlerwahl live: Friedrich Merz scheitert im ersten Wahlgang

Ein halbes Jahr nach dem Ampel-Aus wollte die schwarz-rote Koalition am Dienstag die Arbeit aufnehmen. Doch Friedrich Merz scheitert im ersten Durchgang der Kanzlerwahl. Verfolgen Sie alle Entwicklungen im Livestream und -ticker. Es sollte der wichtigste Tag von Friedrich Merz' bisheriger politischer Karriere werden: Der CDU-Chef wollte sich vom Bundestag zum zehnten Bundeskanzler wählen lassen. Im ersten Wahlgang ist er am Dienstag jedoch gescheitert. Erst wenn er in einem weiteren Wahlgang gewählt wird, kann seine schwarz-rote Bundesregierung die Arbeit aufnehmen. Am Dienstag wird aber ersten Berichten zufolge kein zweiter Wahlgang mehr stattfinden. Der Regierungswechsel soll eine sechs Monate lange Phase des weitgehenden politischen Stillstands nach dem Bruch der Ampelkoalition unter Olaf Scholz (SPD) beenden. Nun gibt es Verzögerungen. Die Kanzlerwahl und alle Entwicklungen können Sie hier im Livestream und -ticker verfolgen. Erster Wahlgang gescheitert: Merz verfehlt Mehrheit – was passiert jetzt? Merz scheitert im ersten Wahlgang: Das gab es noch nie Reaktionen auf Merz' Scheitern: "Da wollen einige wohl die Republik brennen sehen" Kommentar zur Merz-Schlappe: Schon jetzt eine Katastrophe 12.36 Uhr: Der designierte Außenminister Johann Wadephul sieht Merz nicht politisch beschädigt: "Also es hat doch schon zahlreiche Wahlgänge von Ministerpräsidenten in ganz Deutschland gegeben, wo es im ersten Wahlgang nicht gereicht hat. Auch in anderen Staaten ist das schon passiert. Und wer redet heute noch darüber, ob es im ersten oder zweiten Wahlgang geklappt hat", sagte der CDU-Politiker in Berlin auf die Frage, ob Merz nun beschädigt sei. Wadephul betonte zugleich sein Bedauern, dass Merz im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit nicht erreicht hat. Am Ende sei die Wahl eine Gewissensentscheidung, die sei "bedauerlicherweise so ausgefallen, wie sie ausgefallen ist". Nun würden die Abgeordneten "noch einmal in sich gehen", und er sei "zuversichtlich", dass es danach klappen werde. 12.29 Uhr: Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat zu Besonnenheit gemahnt. "Es ist jetzt der falsche Zeitpunkt zu streiten und gar eine Schuldzuweisung zu machen", sagte Söder nach einer Sitzung seines bayerischen Kabinetts in München . "Es geht jetzt nicht um den Einzelnen, es geht um uns alle." Wichtig sei, vernünftig und ruhig zu bleiben. Sein dringender Appell an die Abgeordneten sei nun, gemeinsam eine stabile Regierung für Deutschland auf den Weg zu bringen. "Noch ist alles lösbar, noch ist alles heilbar." Söder warnte zugleich nachdrücklich vor einem Scheitern von Merz. Dies könne "am Ende ein Vorbote von Weimar sein". Er spielte damit auf die gescheiterte Weimarer Republik an, auf die in Deutschland 1933 der Nationalsozialismus folgte – "der heutige Vormittag zeigt, dass wir in einer ernsten Lage sind", betonte der CSU-Politiker. 12.16 Uhr: CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hofft auf einen zweiten Wahlgang noch am Dienstag. Er setze darauf, "dass wir heute noch in den zweiten Wahlgang gehen und erfolgreich sind", sagte Linnemann im Sender Phoenix. Auch er schloss aus, dass die Union ihren Kanzlerkandidaten ausgewechselt. Merz sei "der richtige Kandidat zur richtigen Zeit", so Linnemann. Nach einem halben Jahr mit einer Minderheitsregierung nach dem Bruch der Ampelkoalition brauche Deutschland jetzt "schnell wieder Stabilität". 12.10 Uhr: Die Union zeigt sich nach Merz' Wahlschlappe geschlossen. "Wir wussten, dass diese Situation eintreten kann, entsprechend sind wir auch vorbereitet", erklärt Fraktionschef Jens Spahn nach einer Sitzung der Unionsabgeordneten. "Wir werden als Koalition Union und SPD Friedrich Merz erneut für den zweiten Wahlgang vorschlagen." Spahn fuhr fort: "Er hat gerade stehenden langanhaltenden Applaus in der Unionsfraktion bekommen." Noch liefen Abstimmungen darüber, wann ein zweiter Wahlgang stattfinden könne: "Darüber finden Gespräche statt, und ich muss sie jetzt einfach bitten zu warten, bis wir Ergebnisse dieser Gespräche haben." 12.07 Uhr: Der Plenarsaal des Bundestags ist noch immer weitgehend leer. Einzig einige AfD-Abgeordnete sind auf ihren Sitzen zu sehen. Noch wird die Sitzung also nicht fortgesetzt. 12.05 Uhr: Die Oppositionsfraktionen von Grünen und Linken haben sich nach dem Scheitern von CDU-Chef Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl bereit erklärt, einer Fristverkürzung für die rasche Anberaumung eines weiteren Wahlgangs zuzustimmen. Linken-Chefin Ines Schwerdtner sagte am Dienstagmittag der ARD , es fänden aktuell Gespräche der Fraktionen darüber statt, noch für den Dienstag einen zweiten Wahlgang zur Kanzlerwahl im Bundestag anzusetzen. Ihre Fraktion wäre bereit, der dafür nötigen Fristverkürzung im Bundestag zuzustimmen – unter der "Bedingung, dass keine Deals mit der AfD gemacht werden", sagte Schwerdtner. Für die Fristverkürzung wäre im Plenum eine Zweidrittelmehrheit nötig, wofür neben den Stimmen von Union und SPD auch die Zustimmung von Linken und Grünen nötig wäre. Die Grünen wären dazu bereit, sagte Parteichef Felix Banaszak. "Wir werden nicht mit Verfahrenstricks die Bildung einer neuen Regierung verhindern", sagte er. 12.02 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig setzt trotz des vorläufigen Scheiterns der Kanzlerwahl auf eine zügige Bildung einer neuen Bundesregierung. "Ich finde das, was heute passiert, ist unverantwortlich", sagte die SPD-Politikerin. Als Ministerpräsidentin eines ostdeutschen Bundeslands wisse sie, wie schwer es gerade vor Ort sei. In den letzten Tagen sei intensiv dafür gearbeitet worden, eine gute, stabile Regierung bilden zu können und den Menschen Antworten geben zu können. Sie wünsche sich jetzt, dass dies so zügig wie möglich auch möglich sei. 11.58 Uhr: Die BSW-Chefin Sahra Wagenknecht sagt t-online: "Der bisher größte Wahlbetrüger in der Geschichte der Bundesrepublik wollte Kanzler werden, jetzt hat er noch nicht einmal das geschafft." Sie fordert Merz auf, aus der Wahlschlappe Konsequenzen zu ziehen. "Es ist aber auch eine krachende Niederlage für Lars Klingbeil", greift sie den SPD-Chef an. "Diese schwarz-rote Aufrüstungskoalition ist eine Totgeburt. Es wäre ein guter Tag für Deutschland, wenn es dabei bliebe und Friedrich Merz kein Bundeskanzler wird." 11.57 Uhr: Die SPD-Abgeordnete Maja Wallstein sagte dem Sender Phoenix, dass sich kein SPD-Kollege bei der Fraktionssitzung für eine Gegenstimme gemeldet habe. 11.50 Uhr: Ist es eine Option für die Grünen, Merz im zweiten Wahlgang Stimmen zu leihen? Grünen-Politiker Anton Hofreiter sagt t-online dazu im Bundestag: "Ich hielte das für falsch. Das wäre auch staatspolitisch nicht verantwortlich. Eine Regierung braucht eine eigene Mehrheit. Wenn ihr das schon bei der Kanzlerwahl nicht gelingt, hilft es ihr gar nicht, wenn die Opposition ihr ins Amt verhilft." Merz' Scheitern bezeichnet Hofreiter als "Desaster für dieses Land". Angesichts der internationalen Krisen brauche es dringend eine stabile Regierung. Er zweifle aber daran, dass es Merz und Klingbeil gelingt, diese zu schaffen. 11.49 Uhr: In den sozialen Medien kursiert ein Video von der Reaktion des scheidenden Bundeskanzlers Olaf Scholz auf die Wahlschlappe von Merz. Scholz schüttelt mit dem Kopf und schaut zunächst verärgert, danach blickt er in eine andere Richtung und zieht, anscheinend in Reaktion auf einen Kollegen oder eine Kollegin, die Augenbrauen hoch. Der "Tagesspiegel" berichtet, Scholz habe einem Reporter den Vogel gezeigt auf die Frage, ob er sich über die Lage freue. "Ich glaube, es wäre gut gewesen, es hätte im ersten Wahlgang geklappt. Aber es gibt ja einen zweiten Wahlgang", wird Scholz zitiert. 11.45 Uhr: Die Grünen-Abgeordnete Renate Künast sieht einen "massiven Autoritätsverlust" für Merz. "Das hängt ihm am Nacken, das wird er nicht mehr los", sagte sie im Bundestag der ARD. Es spreche einiges dafür, einen weiteren Wahlgang jetzt nicht hinauszuzögern. "Wir wollen wissen, ob Herr Merz eine Mehrheit hat", betonte Künast. Zudem brauche das Land Entscheidungen. 11.43 Uhr: Der Deutsche Bundestag will seine nach der gescheiterten Kanzlerwahl unterbrochene Sitzung am Dienstag um 12 Uhr wieder aufnehmen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) werde dann über das weitere Vorgehen informieren, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Bundestagskreisen. Der Wiederaufnahme seien Beratungen der Bundestagspräsidentin mit den Fraktionen vorangegangen. 11.41 Uhr: CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat eine schnelle Entscheidung zum weiteren Vorgehen gefordert. "Es muss jetzt schnell gehen", sagte er am Dienstag im Bundestag. "Europa braucht ein starkes Deutschland. Deswegen können wir jetzt nicht tagelang warten." Das weitere Vorgehen werde gerade juristisch fleißig geprüft, "weil die Erfahrungswerte da nicht so ausgeprägt sind". Die schwarz-rote Koalition sei sich jedoch ihrer Verantwortung bewusst, betonte Linnemann: "Das ist kein Spaß hier." 11.37 Uhr: Merz hat sich in seinem Büro mit Kollegen und seinen engsten Vertrauten beraten. Mit dabei waren der Unionsfraktionsvorsitzende Jens Spahn, der designierte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Merz' Familie, die bereits im Bundestag auf der Besuchertribüne gesessen hatte. Auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), SPD-Chef Lars Klingbeil sowie Thorsten Frei (CDU), der Kanzleramtschef werden soll, kamen zu Gesprächen in Merz' Büro. 11.31 Uhr: Es mehren sich die Anzeichen, dass es einen neuen Wahlgang frühestens am Mittwoch geben könnte. Endgültige Klarheit gab es aber zunächst nicht. Aus Fraktionskreisen war zu hören, es werde geprüft, ob ein Wahlgang am Mittwoch möglich sei. Dazu müsste es dem Vernehmen nach Einigkeit mit der Opposition über gewisse Fristverkürzungen geben. Ein zweiter Wahlgang am heutigen Dienstag galt aber auch nicht als ausgeschlossen. 11.28 Uhr: Grünen-Chefin Franziska Brantner sieht nach dem Scheitern von Friedrich Merz (CDU) im ersten Wahlgang der Kanzlerwahl Merz selbst sowie SPD-Chef Lars Klingbeil in der Pflicht. Die beiden Parteivorsitzenden müssten jetzt zeigen, "dass sie eine eigene Mehrheit für einen Kanzler, aber auch für die nächsten vier Jahre Regierungsarbeit sichern können", schrieb Brantner am Dienstag im Onlinedienst X. Brantner nannte den Vorgang der gescheiterten Wahl "bedauerlich, denn er schwächt nicht nur die zukünftige Regierung, sondern auch unser Land und das Vertrauen in unsere Demokratie". Dabei sei die Lage in Deutschland und Europa ernst. 11.27 Uhr: Aus AfD-Kreisen heißt es, der zweite Wahlgang werde wohl morgen oder noch heute stattfinden. Die Diskussionen dazu hielten an. Zuerst hieß es, ein Wahlgang noch heute sei aus organisatorischen Gründen nicht möglich. In der Partei wird jedoch spekuliert, dass dahinter mehr steckt – etwa die dringenden Telefonate, die CDU und CSU nun führen müssen. 11.25 Uhr: Der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner geht nicht davon aus, dass die 18 Abweichler aus der SPD kommen. "Die Sozialdemokratie kennt ihre Verantwortung", sagte Stegner in Berlin. Die SPD-Mitglieder hätten mit großer Mehrheit für die Koalition mit der Union gestimmt, nicht weil sie "die CDU lieben" oder Merz als Kanzlerkandidaten unterstützt hätten, sondern "weil das jetzt das ist, was getan werden muss, um Verantwortung zu übernehmen". Später sagte Stegner zu t-online, er sei "natürlich überrascht" gewesen. "Auch wenn die Mehrheit eine knappe ist: Zwölf Stimmen müssen reichen. Wir haben auch schon Kanzler mit geringeren Mehrheiten gewählt." Klar sei: Es brauche eine stabile Regierung, es gebe keine "demokratische Alternative". Das müsse der SPD niemand erklären, so Stegner. 11.22 Uhr: Der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte sieht nach dem vorläufigen Scheitern der Kanzlerwahl einen Dämpfer für die angestrebte schwarz-rote Koalition. CDU-Chef Friedrich Merz habe jetzt ein Glaubwürdigkeitsproblem, nachdem er beim ersten Wahlgang nicht gewählt worden ist, sagte Korte im TV-Sender Phoenix. "Die Startmöglichkeiten für ihn, vielleicht auch mit dem Zauber des Anfangs daherzukommen, die sind verpufft." Zugleich sei aber ein solides Regieren auch nach einer Kanzlerwahl im zweiten oder dritten Wahlgang möglich, machte Korte deutlich. Er wies darauf hin, dass bei Ministerpräsidenten-Wahlen in Landtagen wiederholt mehrere Wahlgänge erforderlich gewesen seien. Die Wählerinnen und Wähler würden Dinge auch schnell vergessen. Wenn durch die Regierungsarbeit bis Herbst einige Vorhaben auf den Weg gebracht würden, könne sich dies ausgleichen. 11.18 Uhr: Trotz ihrer kritischen Haltung zu Friedrich Merz freuen sich die Grünen nicht über das Scheitern des CDU-Vorsitzenden im ersten Wahlgang. "Wir wünschen uns für Europa und Deutschland eine handlungsfähige Regierung", sagte die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner der Deutschen Presse-Agentur. Bedauerlicherweise hätten Merz und der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil dafür die Mehrheit ihrer eigenen Fraktionen nicht sichern können. "Sie müssen nun beweisen, dass sie das jetzt, aber auch für vier Jahre können", fügte sie hinzu. 11.14 Uhr: Es kann sein, dass Friedrich Merz noch Bundeskanzler wird. Aber dieser Tag ist in jedem Fall ein Debakel für ihn und seine Regierung – und das noch vor ihrem Antritt, kommentiert t-online-Politikchef Christoph Schwennicke. Den kompletten Kommentar lesen Sie hier. 11.13 Uhr: Die als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD will einem zweiten Wahlgang zur Wahl des Bundeskanzlers am Mittwoch zustimmen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner habe diesen Termin auch bei seiner Fraktion angefragt, sagt AfD-Co-Parteichef Tino Chrupalla der ARD. "Wir werden dem auch nicht im Wege stehen, dass wir morgen den zweiten Wahlgang hier durchführen", sagte Chrupalla. "Da wird sich natürlich auch zeigen, inwieweit Friedrich Merz überhaupt in der Lage ist, seine Reihen zu schließen." Der CDU-Chef war im ersten Wahlgang durchgefallen. Die AfD stellt die zweitgrößte Fraktion im Bundestag hinter der Union. 11.12 Uhr: Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) spricht mit dem Sender Phoenix. Er habe seine Fraktion dazu aufgerufen, sich für eine Fristverkürzung für den zweiten Wahlgang auszusprechen. 11.10 Uhr: Die SPD-Bundestagsfraktion geht nach dem Scheitern von Friedrich Merz im ersten Wahlgang der Kanzlerwahl von voller Zustimmung der eigenen Abgeordneten aus. Es habe auch kein Abgeordneter gefehlt, erklärten Fraktionskreise der Deutschen Presse-Agentur. Die Fraktion hatte sich nach dem ersten Wahlgang zu Beratungen zurückgezogen und in einem Zählappell das Meinungsbild zu Merz als Kanzler aktualisiert. 11.08 Uhr: Die Sondersitzungen der Fraktionen sind beendet. Die Abgeordneten sollen sich für eine Fortführung der Sitzung im Bundestag bereithalten. 11.05 Uhr: In der AfD schließt man aus, im zweiten Wahlgang für Merz zu stimmen. "Nein, auf keinen Fall", sagt Kay Gottschalk, AfD-Abgeordneter und Mitglied des Bundesvorstands. "Nicht nach dem Vorspiel." Bereits vor dem ersten Wahlgang hatte die AfD ausgeschlossen, ihre Stimmen für Merz abzugeben. 11.04 Uhr: Die AfD-Chefs geben ein Statement vor Journalisten. Die Stimmung bei ihnen ist gut. Alice Weidel sagt: "Wir haben heute gesehen, dass Lügen kurze Beine haben." Sie fordert: "Herr Merz sollte direkt abtreten und der Weg freigemacht werden für Neuwahlen in diesem Land." Tino Chrupalla spricht von einem "guten Tag für Deutschland". Merz habe seine Wahlversprechen gebrochen – jetzt trage er die Konsequenzen. 11 Uhr: Nach der Wahlschlappe für Friedrich Merz laufen die Gespräche für das weitere Vorgehen. SPD-Partei- und Fraktionschef Lars Klingbeil sagt: "Wir werden jetzt mit den anderen demokratischen Fraktionen den weiteren Prozess klären." Aus seinem Umfeld war zuvor zu hören, es gebe keine Hinweise auf Abweichler in den eigenen Reihen. Darauf deute auch das Mitgliedervotum von 85 Prozent für den Koalitionsvertrag hin. "Auf uns ist Verlass", hieß es. 10.54 Uhr: Womöglich muss Friedrich Merz noch einige Zeit zittern, bis er erneut zur Kanzlerwahl antreten kann. Laut übereinstimmenden Medienberichten wird es am Dienstag keinen weiteren Wahlgang geben. Mehr dazu lesen Sie hier. 10.53 Uhr: Der Rückschlag für Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl hat auch einen Rücksetzer am Aktienmarkt ausgelöst. Der Dax rutschte schon kurz nach dem Auftakt ins Minus und verstärkte diese Bewegung nach der Merz-Pleite im ersten Wahlgang. Zuletzt büßte der Leitindex 1,1 Prozent auf 23.084 Punkte ein. Auch der EuroStoxx 50 war mit 0,7 Prozent ins Minus gerutscht. Mehr dazu lesen Sie hier. 10.45 Uhr: Ökonomen prognostizieren wirtschaftliche Folgen des Scheiterns von Merz. Jens Südekum von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Dass Merz nun im ersten Wahlgang gescheitert ist, sendet ein verheerendes Signal in die Gesellschaft und in die Wirtschaft: Die Reihen sind nicht geschlossen." Auch in Zukunft müsse mit "Querschüssen" gerechnet werden, wenn es um heikle Themen gehe, so der Ökonom. "Dabei brauchen der Wirtschaftsstandort und das gesamte Land vor allem eines – eine stabile Regierung, die planbare Politik betreibt." Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, sagt Reuters: "Die Abstimmungspanne ruft in Erinnerung, dass sich eine künftige schwarz-rote Bundesregierung nur auf eine äußerst knappe Mehrheit stützen könnte." Krämer sieht ein "schwieriges Umfeld für wirtschaftspolitische Reformen". Er erwarte keinen echten Neustart in der Wirtschaftspolitik. 10.39 Uhr: Der heutige Dienstag ist schon jetzt historisch: Noch nie ist ein Kanzlerkandidat in der Geschichte der Bundesrepublik im ersten Wahlgang gescheitert. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier. 10.36 Uhr: Auch Beobachter der Bundespolitik sind schockiert. Carlo Masala, Politologe und Professor an der Bundeswehr-Universität in München, greift auf X die Abweichler der Koalitionen von SPD und Union an: "An die 6. Herzlichen Glückwunsch zu Eurem absolut verantwortungslosem Handeln." Merz hatte 310 Ja-Stimmen erhalten und die notwendige Mehrheit um lediglich sechs Stimmen verfehlt. SPD und Union kommen gemeinsam auf 328 Abgeordnete, alle sind laut Fraktionsangaben anwesend. 10.34 Uhr: Die Häme der AfD zieht sich offenbar durch weite Teile der Fraktion. "Dass die so unprofessionell sind, hätte ich nicht gedacht", sagt der AfD-Abgeordnete Martin Reichardt, der auch im Bundesvorstand der Partei sitzt. "Ich bin überrascht", sagt auch der AfD-Abgeordnete Rainer Rothfuß. Merz habe ja bereits vorab alle Unionspositionen an die SPD verraten – da habe er erwartet, dass es glatt läuft. 10.31 Uhr: Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Volker Beck zeigt sich auf X schockiert über das Scheitern von Friedrich Merz im ersten Wahlgang: "Da wollen einige wohl die Republik brennen sehen. Das ist unverantwortlich, wenn demokratische Abgeordnete den Ernst der Lage verkennen." 10.29 Uhr: Bernd Baumann, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD, sagt Journalisten im Bundestag: Aus Sicht der AfD könne der zweite Wahlgang morgen stattfinden. Er hoffe, dass die Stimmen der Abweichler aus Reihen der Union kommen. "Von Leuten, die noch bei Trost sind." Die Union sei mit riesigen Wahlversprechen in den Wahlkampf gezogen: Einhaltung der Schuldenbremse, Abweisung von Flüchtlingen an den Grenzen – nichts davon werde gehalten. Das sei "Wahlbetrug". 10.28 Uhr: Wer war es? Diese Frage beschäftigt wahrscheinlich nicht nur Friedrich Merz, der im ersten Wahlgang überraschend nicht zum Bundeskanzler gewählt worden ist. Sechs Stimmen haben ihm zur Kanzlermehrheit von 316 gefehlt. Union und SPD verfügen zusammen über 328 Stimmen. Als Bundestagspräsidentin Julia Klöckner um 10.06 Uhr verkündet, dass "der Abgeordnete Friedrich Merz" damit "nicht gewählt" ist, lässt sich Merz nichts anmerken. Er schaut seinen neuen Fraktionschef Jens Spahn an, der neben ihm sitzt, spricht auch kurz mit Steffen Bilger, dem neuen Parlamentarischen Geschäftsführer, und verlässt mit den beiden den Plenarsaal. Jetzt sammeln sich die Fraktionen, den Abgeordneten wird noch einmal ins Gewissen geredet. Sowohl bei Union als auch bei SPD gibt es sie natürlich, die Enttäuschten, die bei der Regierungsbildung nicht berücksichtigt wurden, die Merz nicht mögen oder den jeweils anderen Koalitionspartner. Wer es wirklich war, wird sich nicht aufklären lassen. Die Wahl ist geheim. 10.24 Uhr: Die AfD nutzt Merz' Scheitern für einen Angriff auf Union und SPD: "Merz ist der erste Kanzlerkandidat der Bundesrepublik, der im ersten Wahlgang gescheitert ist", stellt sie in einem Beitrag auf X fest. "Das zeigt, auf welch schwachem Fundament die kleine Koalition aus Union und von den Bürgern abgewählter SPD gebaut ist", fügt sie hinzu. Mit "kleiner Koalition" spielt sie auf die Bezeichnung "Große Koalition" für frühere Koalitionen aus SPD und Union an. 10.22 Uhr: Die Linken-Führung reagiert mit Häme auf das Scheitern von Merz im ersten Wahlgang: "Wenn er noch nicht mal das Vertrauen von seinen eigenen Leuten in der Berliner Blase bekommt, wie soll er dann das Vertrauen der Menschen gewinnen, die mit den realen Problemen des Alltags kämpfen", fragt Partei-Co-Chef Jan van Aken, und zieht im Gespräch mit t-online ein vernichtendes Resümee: "Ihm gelingt es nicht zu verbinden, sondern nur zu spalten. Mit ihm droht eine weitere Ära der Hoffnungslosigkeit." Seine Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner appelliert an die schwarz-roten Koalitionäre in spe: "SPD und CDU sollten das Votum ernst nehmen. Alles andere fördert nur weiter die sowieso steigende Politikverdrossenheit." Es sei von Anfang an ein Fehler von Merz gewesen, "das Vertrauen der demokratischen Parteien zu verspielen und mit den Faschisten zu paktieren. Er hat die Brandmauer eingerissen und bekommt nun die Rechnung." 10.17 Uhr: Jetzt finden Sondersitzungen der Fraktionen statt. SPD und Union werden versuchen, ihre Abgeordneten nochmals auf Linie zu bringen. Trotz anderslautender Meldungen hatte das am Morgen offensichtlich nicht funktioniert. 10.14 Uhr: Viele Politiker haben sich für Besprechungen zurückgezogen. Der Plenarsaal wirkt mittlerweile wie leer gefegt. 10.10 Uhr: Im Bundestag ist die Stimmung eisig. Wieder finden Gespräche unter Abgeordneten statt. Die Minen vieler Anwesender sind wie versteinert. Der scheidende Bundeskanzler Olaf Scholz bespricht sich mit SPD-Ministerpräsidenten und -Abgeordneten. 10.06 Uhr: Friedrich Merz ist im ersten Wahlgang gescheitert. Der CDU-Chef kam lediglich auf 310 Stimmen, 316 waren nötig. Das ist eine Überraschung. Mehr dazu lesen Sie hier. 10.06 Uhr: Klöckner bittet die Abgeordneten, Platz zu nehmen. Als einer der letzten setzt sich der designierte Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). 10.05 Uhr: Auch Friedrich Merz kommt zurück in den Plenarsaal. Noch sind dennoch einige Plätze im Bundestag frei. 10.02 Uhr: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat ihren Platz wieder eingenommen. Bald wird das Ergebnis der Kanzlerwahl verkündet. 10 Uhr: Obwohl einige Ministerpräsidenten der Bundesländer im Bundestag sind, sucht man eine prominente Figur vergebens: Markus Söder (CSU). Der bayerische Ministerpräsident muss im Freistaat eine Kabinettssitzung leiten. Dennoch wird er die Kanzlerwahl sicherlich mit Interesse verfolgen. 9.58 Uhr: Wie lange dauert es, 630 Namen vorzulesen? Auch diese Frage wird an diesem Tag geklärt: eine knappe halbe Stunde. Friedrich Merz stromerte währenddessen durch das Plenum, unterhielt sich mit Ministerpräsidenten, ging in die hinteren Reihen seiner Fraktion. Irgendwie muss man sich ja die Zeit vertreiben. Wer Kanzler werden will, braucht Geduld. 9.54 Uhr: Im Plenarsaal warten die Abgeordneten und Gäste weiter gespannt auf das Wahlergebnis. Es finden viele Gespräche statt, manche widmen sich derweil ihren Mobiltelefonen. 9.45 Uhr: Während die Stimmen ausgezählt werden, wehrt sich AfD-Chef Tino Chrupalla vor Fernsehkameras gegen die Einstufung seiner Partei als "gesichert rechtsextremistisch". Das zeige, wie mit der Opposition in Deutschland umgegangen werde, klagt Chrupalla. Er kritisiert als nicht "rechtsstaatswürdig", dass das mehr als 1000-seitige Gutachten bisher nicht öffentlich ist. Die AfD hat jedoch dagegen geklagt, im Prozess erhält die Partei daher Akteneinsicht. 9.43 Uhr: Altkanzlerin Angela Merkel unterhielt sich während des Wahlgangs angeregt mit ihrem Sitznachbarn. Es ist kein Parteifreund Merkels – sondern der Grünen-Politiker Cem Özdemir, scheidender Landwirtschaftsminister der Ampel. Ein Zufall, aber ein symbolischer: Merkel und die CDU: So richtig nah sind sie sich schon lange nicht mehr. 9.40 Uhr: Auf der Besuchertribüne des Bundestags hat neben Merkel auch die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) Platz genommen hatte. Dahinter zu sehen war Astronaut Alexander Gerst. Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf zählt zu den Gästen. 9.36 Uhr: Die Bundestagspräsidentin hat die Wahl geschlossen. Die Stimmen werden jetzt ausgezählt. In rund 25 Minuten soll das Ergebnis verkündet werden. 9.35 Uhr: Klöckner fragt bei den Abgeordneten nach, ob alle ihre Stimme abgegeben haben. Wer das bisher nicht getan habe, solle dies nun nachholen. 9.32 Uhr: Noch läuft die Abstimmung, doch in wenigen Minuten sollten alle Abgeordneten ihre Stimmen abgegeben haben. Dann wird Bundestagspräsidentin Julia Klöckner die Wahl zunächst schließen. Danach werden die Stimmen des ersten Wahlgangs ausgezählt. 9.30 Uhr: Friedrich Merz hat seine Stimme bei der Kanzlerwahl abgegeben. Sein roter Wahlumschlag liegt bereits in der Urne. Seine Entscheidung dürfte trotz geheimer Wahl offensichtlich sein. 9.29 Uhr: Auf der Besuchertribüne ist derweil Merz' Ehefrau Charlotte mit den Töchtern Carola Clüsener und Constanze Merz zu sehen. 9.26 Uhr: Im Bundestag werden rege Gespräche unter Abgeordneten diverser Fraktionen geführt. 9.21 Uhr: Ebenfalls beim Sender Phoenix gab CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann im Bundestag bereits vor der Wahl eine Losung aus: "Wenn wir jetzt nicht am Anfang liefern, werden die Leute uns nicht vertrauen." Deswegen seien die ersten 100 Tage entscheidend. 9.17 Uhr: Linken-Chef Jan van Aken spricht mit dem Sender Phoenix. Das neue Kabinett von Schwarz-Rot sehe aus wie "Trump in klein", sagt van Aken mit Blick auf Manager und Millionäre, die künftig Minister sein sollen. 9.15 Uhr: Die SPD-Fraktion meldet ebenfalls Vollzähligkeit ihrer 120 Abgeordneten. Die sei das Ergebnis eines sogenannten Zählappells gewesen, heißt es aus der Fraktion. Mit der Union sind es also 328 Abgeordnete, 316 sind für die Kanzlerwahl nötig. 9.13 Uhr: Die Abgeordneten gehen nun einzeln an die Wahlurnen. Politiker wie Philipp Amthor (CDU) und die designierte Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) wurden bereits aufgerufen. 9.10 Uhr: Merz wirkt entspannt. Er sitzt auf seinem Platz im Plenarsaal und tauscht Worte mit dem neuen Unionsfraktionschef Jens Spahn aus. Beide Männer scheinen vergnügt zu sein. 9.08 Uhr: Die Schriftführer haben ihre Plätze eingenommen. Nun werden die Abgeordneten einzeln zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahl ist eröffnet. 9.05 Uhr: Die Bundestagspräsidentin ruft den ersten Punkt der Tagesordnung auf: die Kanzlerwahl. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat wie erwartet Friedrich Merz dafür vorgeschlagen. Klöckner erklärt den Abgeordneten das Wahlprozedere. Es handelt sich um eine geheime Wahl. Wenn Merz die Mehrheit aller Abgeordnetenstimmen erhält – mindestens 316 Stimmen –, ist er gewählt. 9.03 Uhr: Klöckner muss zunächst eine lange Liste von Glückwünschen für Abgeordnete abarbeiten, die kürzlich Geburtstag gefeiert haben. 9 Uhr: Die neue Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) eröffnet die Bundestagssitzung. Sie begrüßt die anwesenden Abgeordneten und Gäste. 8.57 Uhr: Der Kanzlerwahl wohnen auch hohe Gäste bei: Altkanzlerin Angela Merkel begrüßt alte Bekannte im Bundestag. Auch der scheidende Bundeskanzler wechselt noch einige Worte mit Abgeordneten. 8.55 Uhr: Im Reichstagsgebäude sind die Klingeln zu hören, die die Abgeordneten zur Wahl in den Plenarsaal rufen. 8.49 Uhr: Merz kann bei der Kanzlerwahl darauf setzen, dass alle 208 Unionsabgeordneten anwesend sind. Nach einem Zählappell teilte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), nach Angaben von Sitzungsteilnehmern mit, die Union sei vollzählig. Bei der Wahl des neuen Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn (CDU) am Vortag hatten mehrere Abgeordnete noch krankheitsbedingt gefehlt. Die Fraktionen der Linken und AfD kündigten bereits am Montag an, gegen Merz stimmen zu wollen. 8.47 Uhr: CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann steht beim Sender phoenix zum Interview. "Ich habe ihn von der ersten Stunde an unterstützt", sagt er über Friedrich Merz. "Ich glaube fest daran, dass er dieses Land überraschen wird, dass er international eine Rolle spielen wird, die Deutschland verdient hat als drittgrößte Volkswirtschaft." Er freue sich auf die Zeit, sagt er, und behauptet: "Die Erwartungshaltung ist gering, weil die Leute sagen: 'Wir warten erst mal ab." Merz werde einer der erfolgreichsten Kanzler der Bundesrepublik sein, prognostiziert Linnemann. 8.45 Uhr: Wenn die Wahl, die Ernennungen und Vereidigungen geschafft sind, geht die fünfte schwarz-rote Koalition in der Geschichte der Bundesrepublik an die Arbeit. Der scheidende Kanzler Olaf Scholz (SPD) will die Amtsgeschäfte bereits am Nachmittag an Merz übergeben. Am Mittwoch will Merz dann zu seinen ersten Antrittsreisen nach Paris und Warschau aufbrechen. 8.37 Uhr: Sollte es für Merz im ersten Anlauf nicht klappen, wären weitere Wahlgänge möglich. Läuft alles wie geplant, werden der neue Bundeskanzler und seine 17 Bundesministerinnen und -minister bis zum Nachmittag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue ernannt und danach im Bundestag vereidigt. 8.32 Uhr: CDU-Chef Friedrich Merz stellt sich am Morgen im Bundestag für das Amt des Bundeskanzlers zur Wahl. Obwohl das Polster der schwarz-roten Koalition zur erforderlichen "Kanzlermehrheit" von 316 Stimmen mit zwölf Stimmen recht dünn ist, gilt die Wahl als ziemlich sicher.

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