Steppe | Das passiert gerade in Brandenburg: Steppe entsteht, der Wald wird südeuropäisch
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) war noch keine zwei Jahre alt, als Brandenburgs damaliger Umweltminister Matthias Platzeck die Forschungseinrichtung 1994 besuchte. Natürlich stellte er die Frage, was die Erderwärmung eigentlich für sein Bundesland bedeute. Die Antwort: „Aufgrund der zunehmenden Trockenheit" zeigten die Simulationsergebnisse „einen Trend zur Steppe“, heißt es 1996 in der Studie. An Standorten mit schlechten Böden werde Mitte des Jahrhunderts „die Trockenstresstoleranz von allen berücksichtigten Baumarten überschritten“. Es habe einen Anruf aus der Staatskanzlei gegeben, berichtet einer der damals Beteiligten, man sei dringend aufgefordert worden, das Wort „Steppe“ doch bitt
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