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Rhein-Neckar: "Jungvögel ertrinken im Nest"

Von Stefan Hagen

Rhein-Neckar. Auf den ersten Blick ist es ein Bild zum Genießen: Majestätisch gleitet der Storch durch die Lüfte – das Ziel, sein Nest, fest im Visier. Nimmt man seine "Beute" aber genauer unter die Lupe, ist die Freude indes schnell getrübt. "Er hat ein großes Stück Plastik im Schnabel", stellt Hagen Schmid aus Nußloch, dem diese Aufnahme bei Wiesloch gelungen ist, entsetzt fest. Und damit wird dieses Foto zu einer Anklage gegen Plastikmüll in der Natur.

"Störche verbauen oft Plastikmüll in ihren Nestern", weiß Christiane Kranz, Geschäftsführerin des Naturschutzbundes Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald. Und diese Art Baumaterial könne zur tödlichen Gefahr werden. "Wenn zu viel Plastik unten im Nest verbaut ist, fließt das Wasser nicht mehr ab. Bei Starkregen ertrinken die Jungen oder sterben im Wasser liegend an Unterkühlung", erläutert die Expertin.

Zudem könnten sich die Kleinen an Plastikschnüren verheddern, so dass sie nicht mehr flugfähig seien. "Im schlimmsten Fall strangulieren sie sich oder schnüren sich Körperteile ab", zeichnet Kranz ein wahres Horrorszenario. Dies gelte auch für diverse andere Vogelarten, die Müll ins Nest eintragen, wie beispielsweise Schwarzmilan und Rotmilan.

Störche würden Gummiringe oftmals auch mit Regenwürmern verwechseln und so lange fressen, bis der ganze Magen voll sei. "Und dann verhungern sie", sagt Kranz. Ein Problem sei auch, dass unverkäufliche Radieschen oder Frühlingszwiebeln oft mitsamt den Gummiringen aufs Feld geworfen und dort nur teilweise untergepflügt würden. Luftballon-Hüllen seien ebenfalls eine Gefahr. "Auch diese Hinterlassenschaften werden leider oft gefressen und verstopfen den Magen."

Plastikmüll sorge aber für noch mehr Probleme – beispielsweise an Gewässern. "Hier bleiben Wildtiere immer wieder an alten Angelschnüren hängen und können sich nicht mehr befreien." Auch Verpackungen mit Essensresten würden Wildtiere anlocken, die hineinkriechen und sich dann nicht mehr befreien könnten. Ihr Fazit: Der Müll belaste die Böden und die Landschaft – oft für Jahrzehnte. "Plastikteile überdauern je nach Material 400 bis 500 Jahre, Metalldosen gut 200 Jahre, und selbst ein Zigarettenstummel ist bis zu fünf Jahre eine Belastung", zählt Kranz auf.

Daher sollte man Müll generell vermeiden, unvermeidbaren Abfall ordentlich entsorgen und sich immer Gedanken machen, bevor man etwas in die freie Natur loslässt – etwa Luftballons für Wettbewerbe. Davon profitiere dann die Natur.

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