Als die russische Gesundheitsbehörde im August als erste weltweit einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zugelassen hatte, hagelte es international Kritik. Bemängelt wurde, dass die Zulassung zu früh, nämlich noch vor der Durchführung der Phase-III-Tests, erfolgt sei. Neben „Sputnik V“ wurde mittlerweile bereits ein zweiter Impfstoff für den Markt zugelassen. Nachdem bereits vor Wochen bekannt wurde, dass britische und russische Forscher an einer Kombination ihrer Wirkstoffe arbeiten wollen, haben nun die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin über eine Kooperation bei der Impfstoffherstellung beraten.