Von Fäkalien und Fluchtrouten: Diese Frau malt unter Wasser
Die Künstlerin Marie Jeschke geht für ihre Bilder auch mal in Klärwerken schwimmen. In der Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock befasst sie sich in „Fluide Grenzen“ jetzt mit der Flucht aus der DDR
Man könnte sagen, dass diese Künstlerin mehr oder weniger mit Scheiße arbeitet – das könnte dabei helfen, Aufmerksamkeit zu bekommen –, aber ganz so drastisch ist es nicht. Marie Jeschke heißt sie, und für ihre Bilder geht sie schon mal in Klärwerken schwimmen. Was sie dort sucht, sind menschliche Informationen. Читать дальше...