Vampirtintenfische als genetischer Wälzer für andere Arten
Keine neu entstandenen Gene, sondern bloß interne Umstellungen am Erbgut brachten eine große Vielfalt an Tintenfischen hervor, berichten Wiener Zoologen mit internationalen Kollegen. So gibt es etwa hochintelligente Oktopusse, Tinte speiende Sepien und Kalmare mit zwei extralangen Fangarmen. Anhand des Erbguts des urtümlichen Vampirtintenfisches konnten sie solche Rearrangements vor allem bei den Oktopussen nachvollziehen. Die Studie ist im Fachjournal "iScience" erschienen.