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Weinheim: Klare Empfehlung für Sport-Kita am Stadion

Von Günther Grosch

Weinheim. Auch wenn es die Stadt mit einem Zuschuss von rund 2,45 Millionen Euro "eine Stange Geld" kosten wird: "Weinheim urbanisiert sich damit noch mehr und steigt qualitativ stark auf." Wie Sascha Pröhl (CDU) begeisterten sich auch fast alle anderen Mitglieder des Mitte der Woche tagenden Kinder- und Jugendbeirats für das neueste kooperative Vorhaben von Stadt und der TSG Weinheim: Bis zum Kindergartenjahr 2021/2022 soll auf dem Vereinsgelände rund um das Sepp-Herberger-Stadion für rund 3,5 Millionen Euro eine "Sport-Kindertagesstätte" etabliert werden.

Dass das Ganze nicht nur "nice to have" ist, hatte zuvor OB Heiner Bernhard verdeutlicht. Man benötige die zusätzlich entstehenden Plätze dringend: "Das Projekt schließt eine wichtige Lücke."

Nach derzeitigem Stand der Dinge ist eine Einrichtung mit 80 Kindergarten- sowie 20 Krippenplätzen geplant. Der Clou an der Sache: Alle dort betreuten Kids nehmen an dem von der TSG zusätzlich bereitgehaltenen Sportangebot teil.

Angelehnt an den aktuellen Kindertagesstätten-Bedarfsplan geht die Stadt bis zum Jahr 2023 von 40 fehlenden Plätzen bei Kindern unter drei Jahren aus. Bei Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren wird sogar schon ab 2021 ein zusätzlicher Bedarf von 57 Plätzen erwartet. Bis 2026 ist ein weiterer Anstieg auf 130 Plätze prognostiziert.

Aus Wettbewerbsgründen geht dem Ganzen allerdings zunächst ein sogenanntes "Interessenbekundungsverfahren" voraus, erläuterte Bernhard das vorangehende Prozedere. In dessen Verlauf könnten theoretisch auch noch andere Bewerber ihr Interesse für den Bau und den Betrieb der Sportkindertagesstätte anmelden.

"Was in der Praxis allerdings nicht der Fall sein dürfte", gab sich Bernhard überzeugt. Beruht das Vorhaben doch zusätzlich darauf, dass die TSG bei Bedarf auch noch die Räume des benachbarten vereinseigenen Hector Sport Centrums (HSC) für die Sport-Kita mitbenutzen könnte.

Weitere vom Gemeinderat zu überspringende Hürden: Vor dem Bau der Kindertagesstätte muss die Stadt mit der TSG einen noch auszuhandelnden Erbbaurechtsvertrag abschließen. Als dritter und vierter Knackpunkt kommen das notwendige Bebauungsplanverfahren und die erforderliche positive Gemeinderatsentscheidung über den 70-prozentigen Investitionszuschuss der Stadt hinzu.

"Wir bezuschussen nur die Kita, die TSG bezahlt den sportlichen Rest", sagte der OB. Interessensbekundungen anderer Vereine lägen nicht vor, man werde auch keine Ausschreibung machen.

Hendrik Lund (FW) brannten aber noch weitere Fragen, "vor allem zum Gesamtkonzept", auf den Nägeln. Solange diese nicht ausreichend geklärt seien, werde er sich der Stimme enthalten, erklärte er. Von Thomas Knörr im Namen der SPD wurde die Initiative der TSG zwar "ausdrücklich begrüßt".

Aber auch die SPD erwarte noch Antworten auf Fragen wie "Woher kommen die Kinder?", "Welche Kriterien werden bei der Vergabe der Plätze angewendet?" und "Wer vergibt diese?". Darüber hinaus sei für die SPD die von ihr schon geforderte Einführung einer einkommensabhängigen Gebührenstaffelung wichtig, "damit auch Familien mit geringen und mittleren Einkommen das sportliche Zusatzangebot in Anspruch nehmen können".

Über die Platzvergabe würden die Betreiber von Kindertagesstätten eigenhändig entscheiden, antwortete die Leiterin des Amtes für Bildung und Sport, Carmen Harmand. Vorrang bei der Aufnahme hätten zunächst immer Weinheimer Kinder und aus den in Baden-Württemberg gelegenen Bergstraßengemeinden - auch deshalb, weil die Stadt nach dem Motto "Geld folgt dem Kind" finanzielle Zuschüsse vom Land erhält.

Keine weiteren Befürworter fand die Forderung von Cornelia Münch-Schröder (GAL), die TSG solle die Trägerkonzeption der Stadt übernehmen. Die bisherige Trägerkonzeption der Stadt enthalte eine Sport-Kita noch nicht, sagte OB Bernhard.

Er versprach aber, die Verwaltung werde in den weiteren Verhandlungen darauf hinwirken, dass der Verein seinem Konzept die Richtlinien des baden-württembergischen Orientierungsplans für Kitas zugrunde legt.

Finanziell stelle sich das Vorhaben für die Stadt "lukrativ" dar, weil sie nicht die vollen Investitionskosten tragen müsse, stimmte Karl Bär (WL) dem Verwaltungsantrag zu. Ein klares "Ja" zu dem Vorhaben signalisierte gleichfalls Elternbeiratsvorsitzende Miriam Godau.

Bei der Beantwortung der Frage "Verbindliche Öffnungszeiten" (VÖ) oder "nur Ganztagsbetreuung" hielt sich Harmand mit einer klaren Aussage zurück: "Der Bedarf wird das Angebot steuern." Nur ein Ganztagsangebot anzubieten, halte man für "zu einschränkend". Auch die "Verbindlichen Öffnungszeiten" würden nach wie vor stark nachgefragt.

Ein uneingeschränktes Lob für die TSG-Idee kam von Renate Schnelle, der Vorsitzenden des 15 Vereine umfassenden "Forums Sport". Das Vorhaben sei eine große Bereicherung, die Weinheims Titel als "Sportstadt" entgegenkomme.

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