Es sind Geschichten, die einem Schauder über den Rücken treiben. So fern von unserem heutigen Leben und den Problemchen, die es so mit sich bringt. Es geht um die sogenannten Wolfskinder. Deren Schicksal wird in einer beeindruckenden Ausstellung im Kulturzentrum Ostpreußen dargestellt. Hinter dem Begriff verstecken sich unfassbare Biografien. Kinder, deren Eltern in den Nachkriegswirren zwischen Nazis, Roter Armee, Hunger und Seuchen starben. Kinder, die im Alter von wenigen Jahren auf einmal alleine dastanden, in einer kaputten Welt, die keine Jugendämter und Kinderheime kannte.