Sie wurde im Dritten Reich die „Nazi-Prinzessin“ genannt. Die Tochter von SS-Führer Heinrich Himmler begleitete ihren Vater immer wieder zu Großveranstaltungen und während seiner Besuche in Konzentrationslagern, wo sie eifrig Tagebucheinträge über „schöne Gärten und Zeichnungen der Häftlinge“ verfasste. Die NS-Ideologie ihres Vaters hatte Gudrun Himmler verinnerlicht. Laut einem Medienbericht ist Gudrun Burwitz, wie sie später hieß, vor Kurzem im Alter von 88 Jahren gestorben. Gleichzeitig ist etwas noch viel Brisanteres enthüllt worden: Burwitz arbeitete in den 1960er-Jahren für den deutschen Auslandsdienst.