Eine lebensgefährliche Messerattacke in einem Wiener Polytechnikum, jüngst sogar ein Vorfall, bei dem auf einem Schulgelände ein 19-Jähriger mit einem Gewehr angeschossen wurde: Es scheint, als ob Gewalttaten, Mobbing, mangelnde Integration und verzweifelte Lehrer bereits zum traurigen Alltag in Österreich gehören. Um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken, hat der Wiener Stadtschulrat am Dienstag erste Maßnahmen beschlossen: Bis Herbst sollen Gewaltdelikte quantitativ erfasst werden und eine Broschüre erstellt werden, die sowohl Lehrer als auch Eltern und Schüler über die rechtlichen Grundlagen bei einem Gewaltdelikt informieren soll. Dabei sollen vor allem Themen wie Anzeigerecht, Anzeigepflicht und die direkte Kontaktaufnahme mit der Polizei und anderen Institutionen behandelt werden.