In Österreich wird ein Drittel der Patientinnen bzw. Patienten von psychiatrischen Krankenhäusern und Abteilungen zur falschen Zeit entlassen. Das stellte sich bei einem Prüfschwerpunkt der Volksanwaltschaft heraus, die das Entlassungsmanagement geprüft hat. Die Betroffenen müssten etwa länger als notwendig im Spital bleiben, weil Angebote für die Betreuung danach, etwa spezialisierte Wohngruppen, fehlen. Dafür wurden 56 psychiatrische Abteilungen unangemeldet besucht.