Bundeskanzler Friedrich Merz ist auf dem Parteitag in Stuttgart im Amt des CDU-Vorsitzenden wiedergewählt worden. Das Ergebnis überrascht. Die CDU hat Friedrich Merz im Amt des Parteichefs überrascht. Merz erhielt auf dem Parteitag in Stuttgart 91,17 Prozent der Stimmen. Das sind rund gut zwei Punkte mehr als beim Parteitreffen vor zwei Jahren. Parteitag: Merz' kraftvolle Kampfansage zum Auftakt Umfrage: CDU gleichauf mit AfD Unter Beobachtung: Merkels Rückkehr zum CDU-Parteitag Das Ergebnis gilt auch als Stimmungstest für eine Bewertung von Merz' Kanzlerschaft nach gut neun Monaten im Amt. Der Politiker ist seit Anfang 2022 Vorsitzender der CDU. Damals wurde er mit rund 95 Prozent ins Amt gewählt. Im Mai 2024 wurde er dann bei einem Parteitag in Berlin mit 89,8 Prozent bestätigt. Deutlich über der Benchmark von Söder Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hatte vorab in Stuttgart das jüngste Ergebnis von CSU-Chef Markus Söder als "Benchmark" ausgerufen. Sprich als Vergleichsmaßstab. Söder hatte im vergangenen September bei seiner Wiederwahl 83,6 Prozent der Stimmen erhalten. Damit hatte Söder weniger Zuspruch als bei seinen vorherigen vier Wahlen bekommen. 2023 hatten die CSU-Delegierten ihm kurz vor der Landtagswahl mit 96,6 Prozent bestätigt. Sein bisher schwächstes Resultat hatte Söder bei seiner ersten Wahl zum CSU-Vorsitzenden im Januar 2019 mit 87,4 Prozent erzielt. Die Abstimmung in Stuttgart hatte sich um mehrere Stunden verzögert, weil eine Technik-Panne die digitale Abstimmung zunichte machte. Mehr in Kürze.