Bei "Deutschland sucht den Superstar" galt Marie Wegener als das Schlager-Mädchen von nebenan. Doch es folgte eine ernste Krise. 2018 gewann Marie Wegener als junges Schlager-Talent die 15. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar". Mit 16 Jahren war sie die bis dahin jüngste Siegerin. Über die Zeit danach spricht sie nun mit RTL. "Ich war kurz vor der Insolvenz und das mit Anfang 20", sagt Wegener. Aus eigener Naivität habe sie damals blind vertraut und schlechte Entscheidungen getroffen – auch im Umgang mit Geld. Acht Jahre nach DSDS-Sieg: Marie Wegener über "bodenlose Verträge" Konkret nennt sie eine Fehlinvestition in ein Musikvideo. Dazu kamen Erfahrungen in der Branche, die sie belastet hatten: "Ich habe leider mit vielen Menschen gearbeitet, die mir nicht guttaten auf meinem Weg in der Karriere. Musste viel einstecken." Rückblickend weiß sie: "Man sollte nicht blind jedem vertrauen." Die Situation brachte Wegener an einen Punkt, an dem sie kurz davor war, ihre Karriere zu beenden. Ihre Familie habe sie damals an ihrem Tiefpunkt aufgefangen und ihr aus der Krise geholfen. "Ich bin nicht mehr das kleine Mäuschen von nebenan" Heute studiert Wegener Musikmanagement und blickt mit anderen Augen auf das Musikgeschäft. "Die Branche ist nun mal sehr geldgeil und die Leute sind wirklich teilweise nur auf das Geld aus", sagt sie. Äußerlich hat sie sich ebenfalls verändert: Statt blonder trägt sie nun fast schwarze Haare. "Ich bin nicht mehr das kleine Mäuschen von nebenan mit den blonden Haaren auf süß", sagt sie dazu. Auch körperlich hat sie einen neuen Weg eingeschlagen. Inzwischen trainiert sie regelmäßig im Fitnessstudio. "Ich hatte richtig Bock, mal aufzubauen, ins Gym zu gehen, fit zu werden", erklärt sie.